Schulelternbeirat

Liebe Eltern,

die Mitwirkung der Eltern am schulischen Leben ist im Schulgesetz SH (24. Januar 2007) in nicht weniger als 9 Paragrafen geregelt. Der Rahmen für die Möglichkeiten der Einflussnahme über Elternvertretungen ist nicht zuletzt deshalb formalisiert, weil erkannt wurde, dass das Potenzial einer guten Schule nur dann ausgeschöpft werden kann, wenn aktive Eltern bereit sind, ein schulisches Umfeld mitzugestalten, in dem unsere Kinder angenommen und angeregt werden, und in dem sie sich vor allem gerne aufhalten.

Als Schulelternbeirat möchten wir an dieser Stelle alle Eltern einladen, die verschiedenen Möglichkeiten der Einflussnahme und Mitgestaltung entsprechend ihrer Interessen und Zeitreserven wahrzunehmen.

Der Schulelternbeirat (SEB) versteht sich dabei ausdrücklich als dasjenige Gremium, das die Bedürfnisse, Anregungen und auch Kritik von Eltern sortiert, kanalisiert und im besten Fall an konkreten Lösungen mitwirkt. 5- bis 6-mal jährlich stattfindende Sitzungen des SEB bieten den Elternvertretern aller Klassen (Klassenelternbeiräte /KEB) ein Forum zum Informationsaustausch mit der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und den SchülerInnen. Als weitere wichtige Mitgestalter des Schulalltags werden zu diesen Sitzungen regelmäßig auch Vertreter vom Förderverein sowie vom Pausentreff (Mensa) eingeladen.

Maßgebliche Beschlüsse den Schulalltag und die pädagogischen Konzepte betreffend werden dreimal jährlich im Kreis der Schulkonferenz gefasst – auch hier nicht ohne die Eltern, die neben Lehrern und Schülern einen paritätischen Teilnehmerkreis bilden. Auch auf dieser Ebene können Eltern ihre Stimme einbringen und sich über den SEB als Teilnehmer in die Schulkonferenz entsenden lassen.

Als Elternvertreter haben Sie u.a. die Möglichkeit, an pädagogischen Konferenzen sowie an Zeugniskonferenzen ihre Klasse betreffend teilzunehmen. Unabhängig von dieser Funktion gibt es aber für alle Eltern auch auf der Arbeitsebene, nämlich dort, wo der Unterricht geplant wird, die Möglichkeit, vertiefende Einblicke in die pädagogische Arbeit zu erhalten. Indem Eltern sich bereiterklären, als Vertreter für eine bestimmte Fachschaft zu fungieren, können sie an den einschlägigen Konferenzen dieser Fachgruppen teilnehmen. Auch auf diesem Weg können Eltern ihre und die Perspektive Ihrer Kinder dort einbringen, wo es unmittelbar um Fragen zum Curriculum oder die Auswahl von Lehrmaterial geht. Ganz bestimmt kann ein solches Elternengagement helfen, ein gutes Verständnis für das Lernumfeld ihrer Kinder zu entwickeln und mitzubekommen, wie der schulische „Hase“ heute läuft.

Machen Sie also Gebrauch von den zahlreichen Möglichkeiten der Mitarbeit und nutzen Sie die Chance als gar nicht blinder, sondern aktiver Passagier mitzureisen, wenn Ihr Kind den Zug zum Abitur besteigt! In der Elternarbeit gibt es lohnende Haltestellen auf dem Weg zu entdecken. Sie müssen nicht am Startbahnhof einsteigen und nicht zwangsläufig bis zum Zielbahnhof mitreisen. Springen Sie einfach unterwegs auf! Wir nehmen Sie gerne mit!

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