Berufsorientierung

Speziell am Gymnasium ist die Arbeitswelt oftmals weit entfernt, den SchülerInnen fällt es schwer, sich beruflich zu orientieren. Die Anzahl der bekannten Berufsbilder ist sehr begrenzt, die einzige Konstante ist der schnelle Wandel in der Berufswelt in Bezug auf Inhalte, Anforderungen und Zukunftschancen.

Der Arbeitswelt- und Berufsorientierung kommt daher die Aufgabe zu, beim Übergang in Studium und Beruf Hilfestellungen zu geben, um Brüche in den Bildungsbiographien, die mit Zeit- und Motivationsverlusten verbunden sein können, zu vermeiden. Die Arbeitswelt- und Berufsorientierung verfolgt das Ziel, die SchülerInnen dabei zu unterstützen, ihre Chance zu erkennen und Potenziale zu entwickeln.

Die Arbeitswelt- und Berufsorientierung ist somit eine Erweiterung des bestehenden Angebots unsere Schule und geht alle LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen an.

Die Studien- und Berufsorientierung soll möglichst frühzeitig einsetzen, dabei kontinuierlich bis zum Abitur erfolgen und systematisch verschiedene Bereiche thematisieren. Der hierzu vorliegende Ablaufplan („Arbeitswelt- und Berufsorientierung am Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium“ im Anhang IV des Schulprogramms) ist ein geeignetes Grundgerüst, das erweitert und verändert werden soll und muss (z. B. Anpassung an G 8).

Die bereits bestehenden Bausteine zur Berufsorientierung zeigen die Bandbreite der Berufsorientierung. Sie umfasst u. a.

  • Betriebsbesichtigungen, 

  • Girls-day,
  • das Kennenlernen der Arbeitswelt durch Praktika in den Klassen 10/9 (G8) und 12,

  • Referentenbesuche an der Schule, 

  • das Bewerbertraining (Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf, Bewerbungstests, Assessment Center Übungen), 

  • die freiwillige Teilnahme an einer Berufsmesse. 

Sowohl für SchülerInnen, die einen Ausbildungsberuf wählen wollen, wie auch für diejenigen, die ein Studium anstreben, werden vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt und Denkanstöße gegeben. 

14.01.2017 / Ott